FSG meisterlich

02.03.2010 10:04 von Bianca Pallasch

FSG - TSG Giengen/Brenz 26 : 22 (14 : 11)

Mit einer meisterlichen Leistung präsentierte sich die FSG Donzdorf/Geislingen beim 26:22 Heimsieg gegen die TSG Giengen/Brenz und schob sich damit wieder auf den fünften Tabellenplatz in der Württembergliga vor.

Aufbauend auf einer exzellenten Abwehr- und Torhüterleistung, die den ständig auf Hochtouren laufenden Angriffsmotor der Gäste bestens kontrollierte, verdiente sich dieses Mal auch der FSG-Angriff Bestnoten. Bis zum finalen Pass wurde effizient und druckvoll gespielt, so dass ständig Torgefahr im Neun-Meter-Kreis von Giengen herrschte. Und auch mit der Trefferquote konnte Trainer Karl-Heinz Herth mehr als zufrieden sein, denn die lag bei knapp achtzig Prozent.

Die ersten fünf Minuten verliefen für beide Mannschaften völlig unbefriedigend, da sich beide anscheinend viel zu viel vorgenommen hatten. Giengen fand fast gar kein Mittel um die glänzende Defensive auszuspielen, aber im Gegenzug vertändelte Donzdorf/Geislingen die gewonnenen Bälle sofort wieder leichtsinnig, ohne überhaupt zum Abschluss zu kommen.Erst in der sechsten Minute eröffnete Lisa Pfisterer den Torreigen zum 1:0, und es dauerte noch weitere drei Minuten, ehe die Brenztälerinnen ihren ersten Treffer erzielten. Carolin Binder verurteilte in dieser Phase die ehemalige Auswahlspielerin Hanna Tittler fast zur Statistin, aber auch die gefürchtete Halbrechte Carmen Schirm fand bis dahin gar nicht ins Spiel. Allerdings konnte die FSG auch den optischen Vorteil in dieser Phase nicht in einen deutlichen Vorsprung umwandeln, und in der sechzehnten Minute hatte Giengen den Anschluss beim 6:6 wieder geschafft. Danach erhöhte Geislingen/Donzdorf im Angriff den Tordruck, und ließ sich auch von der unkonventionellen 5:1 Deckung nicht mehr beirren. Geschickt wurde die Vorgezogene ausgespielt und Heike Fleischmann verwandelte die schönen Anspiele aus dem Rückraum traumhaft sicher. Zwei Minuten vor der Pause stand es dann 13:9, ehe die Gäste noch auf 14:11 verkürzen konnten.

Wer nach dem Wechsel einen Einbruch der FSG befürchtete, wurde sofort eines besseren belehrt, denn erneut war es Lisa Pfisterer, die trotz Trainingsrückstandes unhaltbar den Ball zum 15:11 in die Maschen hämmerte. Und vier Minuten später beim 18:12 schien sich für den selbst ernannten Aufstiegsaspiranten ein regelrechtes Debakel anzubahnen. Trotzdem gab Giengen nie auf und versuchte mit ständig wechselnden Angriffsmitteln zum Erfolg zu kommen. Aber weder Positionswechsel, noch Kreuzungen oder gefährliches schnelles Stoßen beeindruckte an diesem Tag die FSG, so dass in der 52. Minute beim Stande von 25:18 das Spiel eigentlich entschieden war. Zwei Unachtsamkeiten ließen Giengen fünf Minuten vor Spielende beim 25:20 noch mal hoffen, aber eine Auszeit von Herth brachte wieder die nötige Konzentration und am Ende durfte die FSG über einen verdienten 26:22 Sieg jubeln. Damit darf nächste Woche im Stauferderby gegen die Bundesligareserve von FA Göppingen mit einem spannenden Derby gerechnet werden, denn Göppingen hat erneut in Weingarten zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg  geholt, steht aber immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Für die FSG spielten: Schmid; Schott, Pfisterer (6), Heinzmann (3/3), Binder (1), Pfeifer, Munz (5), Hommel, Schneider (2), Fleischmann (8)

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