Dritter Sieg in Folge

16.03.2010 13:07 von Bianca Pallasch

FSG - HSG Fridingen/Mühlheim 31 : 26 (16 : 10)

In einer temporeichen Partie blieb die FSG Donzdorf/Geislingen auch im dritten Spiel hintereinander siegreich und bezwang den Tabellenzweiten HSG Fridingen/Mühlheim hoch verdient mit 31:26 Toren.

Da der dritte Weingarten aber gleichzeitig das Oberschwaben-Derby gegen Wangen verlor, bleibt Fridingen weiterhin einziger ernster Verfolger von Ulm und hat damit die besten Chancen auf den Relegationsplatz, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt. Bei der FSG trauert man ein wenig den schwächeren Spielen kurz vor und nach der Winterpause nach, denn mit der am Samstag gezeigten Leistung wäre durchaus mehr wie Platz fünf möglich gewesen.

Die Partie begann schnell und ohne Abtasten, und nach sieben Minuten stand es 3:3 Unentschieden. Danach spielte die FSG wie entfesselt. Alle Stürmerinnen waren lauffreudig und ständig torgefährlich und jeder Angriff wurde konzentriert mit einem Torerfolg abgeschlossen. Und die wenigen Bälle, die die engagierte 5:1 Deckung durchließ, blieben in den Armen der exzellenten Torhüterin Katrin Schmid hängen. In der 15. Minute führte die FSG klar mit 10:5 Toren. Danach flachte das Spiel etwas ab, die Gäste witterten Morgenluft ohne allerdings dem Anspruch eines Aufstiegsaspiranten gerecht zu werden. Beim 11:9 vier Minuten vor der Pause fand Karl-Heinz Herth in der Auszeit die richtigen Worte und Katrin Hommel mit drei blitzsauberen Toren die richtige Antwort und mit einem beruhigenden 16:10 Vorsprung ging es in die Kabinen. Nicht nur in dieser Phase machte es sich allerdings bemerkbar, dass bei den Gästen die Stammtorhüterin fehlte.

Nach der Pause bestimmte die FSG weiterhin Tempo und Spiel nach Belieben. Die offensive Gästedeckung fand keinerlei Mittel um die ständig einlaufenden und wechselnden FSGlerinnen zu stoppen. Auch die taktische Maßnahme Julia Munz über Halblinks angreifen zu lassen wurde zum Erfolg. Über 20:13 in der 38. Minute stand es zehn Minuten später sogar 26:18 und der Aufsteiger schien einem Debakel entgegen zu schlittern. Aber einige unkonzentrierte Abschlüsse und vor allem die glänzend gespielte schnelle Mitte der Gäste hielt die Niederlage etwas in Grenzen. Trotzdem waren am Ende die FSG-Fans zu Recht mehr als zufrieden mit der Art und Weise wie der 31:26 Erfolg zustande kam.

Für die FSG spielten: Schmid; Pfisterer (5), Munz (4), Fleischmann (4), Pfeifer (2), Schneider (5), Heinzmann (5/4), Hommel (3), Häußler (1), Schott (2), Binder

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